Lange Trockenperioden, hohe Temperaturen und immer häufigere Hitzephasen beschäftigen heute viele Gartenbesitzer im Kanton Bern. Was früher einzelne Hitzetage waren, entwickelt sich zunehmend zu mehreren Wochen ohne nennenswerte Niederschläge. Genau dann brauchen Rasen, Stauden, Hecken und Gemüsegärten besonders viel Wasser.
Die Gartenbewässerung mit Regenwasser bietet dafür eine einfache, nachhaltige und gleichzeitig wirtschaftliche Lösung. Statt wertvolles Trinkwasser zu verwenden, kannst Du kostenloses Regenwasser sammeln und gezielt dort einsetzen, wo Deine Pflanzen es benötigen.
In diesem Beitrag erfährst Du:
Die Schweiz gilt zwar als wasserreiches Land. Trotzdem zeigen die vergangenen Sommer deutlich, dass regionale Wasserknappheit durchaus Realität werden kann.
Während längeren Trockenperioden sinken Grundwasserstände, kleinere Bäche führen weniger Wasser und Gemeinden rufen teilweise zum sparsamen Umgang mit Trinkwasser auf.
Für Eigenheimbesitzer stellt sich deshalb eine einfache Frage:
Warum hochwertiges Trinkwasser für den Garten verwenden, wenn kostenloses Regenwasser zur Verfügung steht?
Genau hier setzt die Gartenbewässerung mit Regenwasser an.
Sie verbindet:
Viele Gartenpflanzen bevorzugen Regenwasser gegenüber Leitungswasser.
Der Grund ist einfach:
Regenwasser ist meist weicher und enthält deutlich weniger Kalk.
Das wirkt sich positiv aus auf:
Auch Topfpflanzen reagieren oft sichtbar besser auf regelmässiges Giessen mit Regenwasser.
Trinkwasser ist ein hochwertiges Lebensmittel.
Es wird aufwendig aufbereitet und kontrolliert.
Für Blumen, Rasen oder Hecken ist diese Qualität jedoch meist gar nicht notwendig.
Wer Regenwasser nutzt, reduziert den Trinkwasserverbrauch deutlich.
Gerade grössere Gärten können im Sommer mehrere tausend Liter Wasser pro Monat benötigen.
Viele Gartenbesitzer kennen dieses Problem:
Nach der Arbeit müssen zuerst Schläuche ausgerollt werden.
Dann wird Beet für Beet von Hand gegossen.
Ein automatisches Bewässerungssystem Garten übernimmt diese Arbeit.
Die Pflanzen erhalten genau die benötigte Wassermenge.
Auch während Ferien bleibt der Garten zuverlässig versorgt.
Pflanzen mögen keine starken Schwankungen.
Mehrere Tage Trockenheit und anschliessend grosse Wassermengen belasten viele Pflanzen.
Automatische Systeme bewässern regelmässig und dosiert.
Dadurch entwickeln sich:
Alles beginnt beim Dach.
Über Dachrinnen fliesst Regenwasser in:
Je grösser die Dachfläche, desto mehr Wasser kann gesammelt werden.
Ein Einfamilienhaus liefert bei einem kräftigen Regen oft mehrere hundert Liter Wasser.
Für kleinere Gärten genügt häufig eine Regentonne.
Bei grösseren Grundstücken empfiehlt sich meist eine unterirdische Zisterne.
Diese bietet mehrere Vorteile:
Eine Pumpe transportiert das Regenwasser zu den Bewässerungsleitungen.
Je nach Garten kommen unterschiedliche Systeme zum Einsatz:
Ideal für:
Das Wasser gelangt direkt an die Wurzeln.
Es verdunstet kaum.
Dadurch lässt sich besonders viel Wasser sparen.
Sie eignen sich besonders für:
Im Ruhezustand verschwinden sie vollständig im Boden.
Die meisten modernen Anlagen kombinieren beide Varianten.
Zum Beispiel:
So erhält jede Pflanze genau die passende Wassermenge.
Meteorologische Daten zeigen:
Nicht unbedingt die gesamte Jahresniederschlagsmenge verändert sich stark.
Vielmehr verteilt sich der Regen anders.
Typisch sind heute:
Genau deshalb wird das Speichern von Regenwasser immer interessanter.
Starkregen liefert grosse Wassermengen.
Mit einer passenden Speicherlösung kann dieses Wasser später sinnvoll genutzt werden.
Viele glauben:
"Einmal pro Woche ganz viel Wasser reicht."
Oft ist das Gegenteil sinnvoll.
Regelmässige, bedarfsgerechte Wassergaben fördern tiefere Wurzeln.
Die Mittagshitze ist ungünstig.
Ein Teil des Wassers verdunstet sofort.
Besser geeignet sind:
Automatische Steuerungen übernehmen diesen Zeitpunkt zuverlässig.
Nicht jede Pflanze hat denselben Wasserbedarf.
Ein Rasen benötigt etwas anderes als Lavendel oder Hortensien.
Professionell geplante Anlagen berücksichtigen genau diese Unterschiede.
Eine einzelne Regentonne wirkt zunächst ausreichend.
Bei längeren Hitzeperioden ist sie jedoch oft schnell leer.
Deshalb lohnt sich bereits bei der Planung eine realistische Berechnung.
Stellen wir uns folgendes Einfamilienhaus vor:
Während einer zweiwöchigen Hitzeperiode benötigt dieser Garten schnell mehrere tausend Liter Wasser.
Ohne Regenwasserspeicher bedeutet das:
Mit einer ausreichend dimensionierten Zisterne und einer automatischen Bewässerungsanlage läuft vieles nahezu selbstständig.
Die Pflanzen erhalten regelmässig Wasser, während gleichzeitig wertvolles Trinkwasser eingespart wird.
Die Antwort hängt von mehreren Faktoren ab.
Besonders sinnvoll ist sie bei:
Gerade wenn ohnehin Gartenarbeiten geplant sind, lässt sich ein Bewässerungssystem oft besonders effizient integrieren.
Je mehr Fragen Du mit "Ja" beantwortest, desto interessanter wird eine Gartenbewässerung mit Regenwasser.
Nach vielen realisierten Gartenprojekten zeigen sich einige Empfehlungen immer wieder.
Viele Gartenbesitzer unterschätzen den Wasserbedarf.
Eine etwas grössere Zisterne bietet mehr Reserven während längerer Trockenphasen.
Leitungen lassen sich deutlich einfacher verlegen, bevor Rasen oder Beete fertig erstellt sind.
Das spart später Aufwand und Kosten.
Wenn Pflanzen mit ähnlichem Wasserbedarf zusammenstehen, lässt sich die Bewässerung wesentlich effizienter steuern.
Filter reinigen.
Pumpen kontrollieren.
Steuerung überprüfen.
Mit wenig Aufwand bleibt die Anlage über viele Jahre zuverlässig.
Eine Bewässerungsanlage besteht nicht nur aus Schläuchen und Regnern.
Entscheidend sind unter anderem:
Eine sorgfältige Planung verhindert spätere Probleme wie ungleichmässige Bewässerung oder unnötigen Wasserverbrauch.
Gerade im Kanton Bern unterscheiden sich Grundstücke stark hinsichtlich Hanglage, Bodenbeschaffenheit und Gartengrösse. Deshalb lohnt sich eine individuelle Lösung, die auf die Gegebenheiten vor Ort abgestimmt ist.
Die Gartenbewässerung mit Regenwasser ist weit mehr als ein Trend. Sie hilft dabei, wertvolles Trinkwasser zu sparen, Pflanzen gesund zu erhalten und den Garten auch während längerer Hitzeperioden zuverlässig zu versorgen.
Mit einer gut geplanten Kombination aus Regenwasserspeicher, Pumpe und automatischer Bewässerung profitieren sowohl Dein Garten als auch die Umwelt. Gleichzeitig reduziert sich der Aufwand für das tägliche Giessen deutlich.
Wenn Du eine nachhaltige Bewässerungslösung für Deinen Garten im Kanton Bern in Betracht ziehst, kann eine persönliche Beratung helfen, die passende Lösung für Deine Situation zu finden. Die Graf Grün Gartenbau AG aus Oberdiessbach unterstützt Eigenheimbesitzer bei der Planung und Umsetzung individueller Bewässerungssysteme mit Regenwassernutzung – abgestimmt auf Grundstück, Pflanzen und persönlichen Bedarf.